Medienmitteilungen

Im Rahmen des 2. Salon Bleu der FDP Arlesheim diskutierten Brigitte Treyer, Silvia Alig, Christophe Bürki und Beat Wyss unter der Leitung von Markus Eigenmann über mögliche Formen einer echten Tagesschule für Arlesheim. Wie üblich im Salon Bleu wurde die Frage in drei Runden aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Anschliessend entwickelte sich unter Beteiligung des Publikums eine lebhafte Diskussion über das Thema, die sich bis weit in den Apéro hineinzog.

Im Verlauf des Abends bestand Konsens darüber, dass Arlesheim heute über ein gutes Angebot an familienergänzender Betreuung verfügt. Die einzelnen Elemente seien aber noch zu wenig aufeinander abgestimmt, was einen hohen Koordinationsaufwand für die Eltern verursache. Schule und Betreuungsangebote sollten vermehrt aus einer Hand angeboten werden. Auch die Musikschule sowie Angebote von Vereinen könnten in einem umfassenderen Betreuungsangebot ihren Platz finden.

Für die Weiterentwicklung hin zu einer Tagesschule wird es entscheidend sein, dass sich die verschiedenen Akteure aktiv in den Prozess einbringen können: Lehrpersonen, Betreuungspersonen, Eltern, Politiker und nicht zuletzt die Kinder und Jugendlichen selber sind bei einer künftig zu bildenden Projektorganisation einzubinden. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auch auf die Finanzierung gerichtet werden. Es scheint, dass der Wille da ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Der Ball liegt jetzt bei der lokalen Politik.

 

 

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