FDP fordert Steuersenkungen und Schuldenabbau

Wochenblatt vom 20. November 2025

Zu Beginn des neuen Jahrtausends war Arlesheim noch schuldenfrei. Seither folgten mehrere Phasen mit hohen Investitionen – insgesamt rund 50 Millionen Franken für Projekte wie das Gartenbad, das Schulhaus G2, den Gemeindewerkhof, das Feuerwehrmagazin, die Turnhalle G4, das Wasserreservoir und den Gemeindesaal. Ende 2024 beliefen sich die Gemeindeschulden auf 41 Millionen Franken. Das ist zwar nicht dramatisch, aber doch ein klarer Hinweis darauf, dass Handlungsbedarf besteht.

Der Zuzug neuer Unternehmen im Zuge des entstehenden Innovationszentrums für Medizinaltechnologie – insbesondere die Ansiedlung der Straumann Group – sowie die Weiterentwicklung von UptownBasel sind ein Glücksfall für Arlesheim. Ab 2027 dürften sich die laufenden Rechnungen dadurch jährlich um mindestens vier Millionen Franken verbessern.

Diese positiven Aussichten müssen nach Auffassung der FDP Arlesheim zum Anlass genommen werden, um den Schuldenabbau voranzutreiben und die steuerliche Attraktivität der Gemeinde zu stärken. Die FDP fordert in diesem Zusammenhang, Effizienzsteigerungen in der Verwaltung noch stärker voranzutreiben und eine konsequent restriktive Ausgabenpolitik zu verfolgen. Dazu gehören ein strengerer Budgetprozess, ein wirksameres Ausgabencontrolling sowie eine kritische Überprüfung der gebundenen Ausgaben, insbesondere in den Bereichen Alter und Soziales. Gleichzeitig sollen die geplanten Investitionen auf notwendige Projekte reduziert werden. Die zusätzlichen Steuereinnahmen sollen prioritär für eine Senkung des Steuerfusses und den Abbau der Schulden eingesetzt werden. Konkret setzt sich die FDP dafür ein, den Steuerfuss ab 2027 auf 45 Prozent zu senken und die Schulden ab 2027 bis 2035 jährlich um rund zwei Millionen Franken zu reduzieren.

Das Ziel ist klar: Arlesheim soll langfristig finanziell stark bleiben, um unser Dorf nachhaltig und attraktiv weiterzuentwickeln.

Ihre
FDP.Die Liberalen Arlesheim