Legislaturziele 2016-2020

Unsere Legislaturziele 2016- 2020 für Arlesheim

Unsere Projekte für Arlesheim

Wir wollen mit einer lösungsorientierten und auf liberalen Grundwerten basierenden Politik den Herausforderungen in unserer Gemeinde begegnen – im Wissen um unsere Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. In der Legislaturperiode 2016-2020 setzen wir folgende Schwerpunkte:

Attraktiver Wohnort

Wir wollen die hohe Wohnqualität in Arlesheim erhalten und weiter fördern. Arlesheim soll ein lebendiges Dorfleben und die einmalige Kombination aus ländlichem Erscheinungsbild urbaner Prägung behalten.
Der Dorfkern muss ein Ort der Begegnung sein. Deshalb fordern wir massvolle Anpas-sungen in der Ortskernplanung innerhalb der nächsten vier Jahre, damit Wohnen und Arbeiten im Dorf in Zukunft erleichtert werden. Bei der Umgestaltung von Strassen und Wegen im Ortskern soll die Begehbarkeit auch für ältere und gehbehinderte Personen durch gezielte und vernünftige Massnahmen verbessert werden.
Wir wollen kein Verwaltungszentrum am Domplatz. Die kantonalen Amtsstellen gehören in die Nähe der Verkehrsdrehscheibe Arlesheim-Dornach, entweder in die Überbauung auf der ehemaligen „Hundewiese“ oder in diejenige auf dem „Brühweiler“-Areal.
Damit die verschiedenen Quartiere eine Stimme erhalten, unterstützen wir die Gründung von Quartiervereinen.
Bei der Umsetzung der laufenden Bildungsreformen steht für uns die Unterrichtsqualität im Zentrum. Wir setzen uns für den Erhalt eines hochwertigen und vollständigen Angebots auf allen Stufen der obligatorischen Schule und damit insbesondere auch für den Erhalt der Sekundarschule am Standort Arlesheim ein.

Vielfältige Kultur:

Wir tragen mit unserer Initiative „Kultur im Dorf“ zu einem lebendigen Dorfleben bei. Der Gemeinde kommt primär die Aufgabe zu, günstige Rahmenbedingungen für die zahlreichen lokalen Veranstalter von kulturellen Anlässen zu schaffen.
Bei der Erstellung von zusätzlichen Kulturräumen ist eine vielseitige Nutzung durch Kulturschaffende und -Organisationen aus dem Dorf anzustreben. Die Erstellungs- und Betriebskosten sind in einem vertretbaren Rahmen zu halten.

Dynamischer Wirtschaftsstandort:

Wir setzen uns für eine aktive Standortpolitik der Gemeinde ein, um Unternehmen mit hoher Wertschöpfung anzusiedeln. Die Entwicklung der Wirtschaftsflächen im Gebiet „Schoren“ soll aktiv vorangetrieben werden, namentlich durch eine leistungsfähige Erschliessung für den privaten und öffentlichen Verkehr.
Unsere Vision „Sundgauerpark“ will eines der attraktivsten Wirtschaftsgebiete im Kanton Basel-Landschaft entwickeln und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Tal generieren. Wir wirken auf die erforderlichen zonenrechtlichen Anpassungen hin.
Wir kennen die Anliegen und Herausforderungen der ortsansässigen KMU und setzen uns für deren Interessen ein. Ein vielfältiges Angebot an Gewerbebetrieben im Dorf schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern trägt durch die Verfügbarkeit von Dienstleistungen und Produkten im Dorf zur Wohnqualität bei.

Solide Gemeindefinanzen:

Wir setzen uns für eine disziplinierte Ausgabenpolitik und einen nachhaltig tiefen Steuerfuss ein. Wir streben einen Selbstfinanzierungsgrad bis 2020 von durchschnittlich mindestens 90% an.
Zudem unterstützen wir den Gemeinderat in seiner Strategie, die angestrebte Verschuldungslimite von maximal 60% der Steuereinnahmen unter anderem durch Desinvestitionen zu erreichen.
Bei Investitionsprojekten ist auch den künftigen Betriebskosten Beachtung zu schenken.

Wir wehren uns gegen Tendenzen des Kantons, das strukturelle Defizit zu Lasten der Gemeinden abzubauen.
Wir anerkennen die Solidarität zwischen den Gemeinden des Kantons Baselland. Der Finanzausgleich in der gegenwärtigen Ausgestaltung belastet aber die Gebergemeinden nach wie vor zu stark. Wir setzen uns deshalb für eine massvolle Ausgestaltung des Finanzausgleichs und einen Systemwechsel ein, der den Bedarf der Nehmergemeinden und die Situation der Gebergemeinden berücksichtigt