Investieren wir in die Bildung und damit in unsere Zukunft
Anton Fritschi, Gemeinderatskandidat (bisher)
Der Kanton Basel-Landschaft bietet selbständig und im Verbund des Bildungsraums Nordwestschweiz ein hervorragendes Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Hochschule. Gute Schulen und ein qualitativ hoch stehendes Bildungsniveau bilden auch in Zukunft einen ganz wichtigen Standortfaktor. Dazu wollen und müssen wir auch im kommunalen Raum beitragen. Für mich als bisherigem «Bildungsdirektor» von Arlesheim geht es dabei vor allem auch darum, dass wir eine «gute Schule Arlesheim» anbieten können – analog zur guten Schule Baselland.
Im Weiteren muss unsere Gemeinde aber auch ein vitales Interesse haben, dass im Ort genügend Lehrfirmen ansässig sind, die hochwertige Lehrstellen anbieten. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass die Berufsbildung und der akademische Bildungsweg gleichwertig behandelt und auch entsprechend gefördert werden. Unsere Betriebe brauchen exzellent ausgebildete Fachkräfte. Eine gute Schule im Dorf bietet letztlich auch die Grundlage für ein funktionierendes duales Berufsbildungssystem. Mit dessen Durchlässigkeit schaffen wir zum Beispiel mit den Angeboten der Berufsmatur beste Voraussetzungen für die höhere Berufsbildung, den so genannten tertiären Weg.
Fremdsprachenkenntnisse bilden heute eine wichtige Voraussetzung für weiterführende Bildungswege. Mit dem richtigen Einsatz des Frühfranzösisch-Unterrichts an unseren lokalen Schulen sind wir auf dem richtigen Weg. Die FDP will in der mehrsprachigen Schulbildung deshalb bewusst Akzente setzen. In diesem Sinne wäre zum Beispiel ein Schüleraustausch zwischen Arlesheim und der Romandie wünschbar. Damit wäre ein wichtiger Anfang getan. Der Austausch von Lehrpersonen oder Vereinspartnerschaften wären weitere sinnvolle Schritte, um unnötige Sprachgrenzen abzubauen und den so genannten Röstigraben zu überwinden.






