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Neuer Denkansatz für Arlesheim

Unter der Leitung von Stephan Kux, ehemaliger Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich, hat die FDP Arlesheim einen Forderungs- und Massnahmenkatalog zur Standortpolitik erstellt. Kernstück ist eine durch den Architekten Heinz Burgener erarbeitete Projektidee für eine dynamische und nachhaltige Entwicklung des  Gebiets „im Tal“. Mit einer optimalen Zonenplanung sollen ein neues Naherholungsgebiet an der Birs und gleichzeitig neue Gewerbeflächen an bester Lage sowie zusätzliche rund 50‘000 m2 Baulandfläche geschaffen werden.

 

Naherholungsgebiet + Gewerbeflächen + 50'000m2 zusätzliches Bauland

Entlang des Arlesheimer Birsufers sind nur gerade 20% der Fläche für Grünzonen vorgesehen. Der Rest ist durch Wohn- und Gewerbebauten resp. Gewerbezonen belegt. Gleichzeitig werden neben den SBB-Geleisen im Tal rund 60‘000 m2 Grünfläche für eine Kompostierungsanlage genutzt. Nach dem Grundsatz „Gewerbe weg von der Birs“ soll das Gebiet „Schoren“, auf dem heute vorwiegend Lagerhallen stehen, in eine Grünzone umgewandelt werden. Stattdessen soll auf dem Gelände der heutigen Kompostierungsanlage eine hochwertige gewerbliche Nutzung ermöglicht werden. Aufgrund der terrassierten Geländeform kann auf dem Dach der Gewerbebauten Bauland geschaffen werden, das direkt an das Quartier Mattweg/Schlehdorn anschliesst.

Mit diesem Vorschlag entsteht eine neue Grün- und Erholungszone an der Birs, ein Gewerbegebiet an bester Lage sowie zusätzliches Bauland. Letzteres ist von besonderer Bedeutung, da Arlesheim „gebaut ist“ und keine grösseren Baulandreserven mehr vorhanden sind.

 

ARLESHEIM: Grünes Birsufer durch Verschiebung einer Gewerbezone

-> Plan 1: Bestehende Situation 2011

-> Plan 2: Flächenumnutzung Bauzone / Grünzone

-> Plan 3: Waldfläche ersetzen

-> Plan 4: Neue überbaubare Fläche, Wohnen im Dorf

-> Plan 5: Querschnitt Arlesheim durch das Tal

-> Visualisierung der heutigen und möglichen künftigen Situation


Bei diesem Denkanstoss handelt es sich um eine Planungsidee für die kommenden Jahrzehnte. Die Idee ist Teil eines Forderungs- und Massnahmenkatalogs der FDP Arlesheim zur Standortpolitik. Weitere Massnahmen sind z.B. der Einsatz für die Beibehaltung eines tiefen Steuerfusses, die Einsetzung einer Fachkommission Standortpolitik, die Einrichtung eines „one-stop-shops“ für Investoren, die Schaffung eines Gründerzentrums im Tal oder ein zielgerichtetes Standortmarketing. Mit diesen Vorschlägen will die FDP eine dynamische und nachhaltige Entwicklung Arlesheims in den nächsten Jahrzehnten sicherstellen.

 

ARLESHEIM: Forderungs- und Massnahmenkatalog zur Standortpolitik