Aktuell

Carmen Pipola in den Schulrat

Carmen Pipola in den Schulrat


Im Juni werden die Arlesheimer Schulräte neu besetzt. Die FDP Arlesheim freut sich, Ihnen zwei erfahrene Kandidatinnen zu präsentieren. Beim Schulrat für Kindergarten und Primarschule kommt es zu einem Wahlgang mit 6 Kandidierenden für 4 Sitze.

 

Wir empfehlen Ihnen mit Carmen Pipola eine Unternehmerin zur Wahl, welche über langjährige Erfahrung als Finanzberaterin, in der Organisationsentwicklung sowie im Coaching verfügt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich Carmen Pipola in der Arbeitsgruppe Bildung sowie im Vorstand der FDP Arlesheim. Sie ist aktiv im Turnverein Arlesheim und leitet die Abteilung Tao & Tanz. Als Mutter von drei Kindern zwischen 11 und 19 Jahren kennt sie die lokalen Schulen seit vielen Jahren; besonders wichtig ist ihr die Förderung der verschiedensten Talente, die jedes Kind hat.

 

 

Beim Sekundarschulrat hingegen wird es aufgrund der Anzahl der Kandidierenden zu stillen Wahlen kommen, und somit können wir unserer Kandidatin Silvia Alig Bösch bereits jetzt zu ihrem neuen Amt gratulieren.

Ein schöner Erfolg für die FDP - Danke!

Liebe Arlesheimerinnen, liebe Arlesheimer


Die FDP hat allen Grund zur Freude. Bei den Gemeinderatswahlen schaffte unser Dreierteam ein glanzvolles Ergebnis. Neben Toni Fritschi (bisher) ziehen Markus Eigenmann und Lukas Stückelberger neu in den Gemeinderat ein. Damit sorgt die FDP für eine spürbare Auffrischung und Verjüngung in diesem Gremium.


Auch in der Gemeindekommission konnte die FDP ihre starke Vertretung behaupten. In der kommenden Legislatur besteht unsere Fraktion aus Sibylle von Heydebrand, Jürg Ammann, Stefan Pfetzer (neu) und Balz Stückelberger. Besonders freut uns, dass die FDP Arlesheim einen Stimmenzuwachs von 9% verzeichnen durfte im Vergleich zu den letzten Gemeindewahlen. Das ist eine schöne Bestätigung für unsere Politik und für unsere engagierten und motivierten 15 Kandidierenden, die alle zu diesem Glanzresultat beigetragen haben. Dieses Ergebnis spornt uns an, uns auch weiterhin mit konstruktiven Ideen und viel Leidenschaft für Arlesheim einzusetzen. Wir gratulieren allen Gewählten der FDP und von anderen Parteien und danken allen Wählerinnen und Wählern sehr herzlich für ihre Stimme und ihr Vertrauen.


Balz Stückelberger, Landrat, Präsident FDP Arlesheim

Warum FDP wählen?

 

Liebe Arlesheimerinnen, liebe Arlesheimer, die FDP Arlesheim steht für die ursprünglich liberalen Werte wie Eigenverantwortung, Freiheit, Glaubwürdigkeit und Toleranz. Gleichzeitig erachten wir den Einsatz für soziale, gesellschaftliche, kulturelle und ökologische Anliegen als Selbstverständlichkeit. Die FDP Arlesheim will die hohe Lebensqualität in Arlesheim für alle Bewohnerinnen und Bewohner aufrechterhalten. Wir sind uns bewusst, dass es dazu gesunde Gemeindefinanzen braucht. Deshalb tragen wir Sorge zum Finanzhaushalt und zum Steuerfuss, auch wenn das nicht immer populär ist. Sparen allein macht aber nicht glücklich. Deshalb engagieren wir uns für die Weiterentwicklung unseres schönen Dorfes. Dabei fordern wir nicht nur, sondern legen konkrete Projekte vor: z.B. unser Massnahmenkatalog für die nach wie vor unbefriedigende Standortförderung; unser visionäres Projekt „Sundgauerpark“ im Tal; unser Vorstoss für die Belebung des Domplatzes oder unsere vielfältige und beliebte Initiative „Kultur in Arlesheim“.

 

Die FDP Arlesheim steht für konkrete Ideen und Projekte, die von engagierten Persönlichkeiten getragen werden, die sich mit Leidenschaft und Begeisterung, mit Mut und Verstand für Arlesheim einsetzen. Ich empfehle Ihnen aus Überzeugung unsere drei Gemeinderatskandidaten Markus Eigenmann, Toni Fritschi und Lukas Stückelberger sowie die 15 Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindekommission zur Wahl. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Balz Stückelberger, Landrat, Präsident FDP.Die Liberalen Arlesheim

Warten auf ein besseres FEB!

Am 11. März kommt dasGesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich zur Abstimmung. Die Vorlage wird von zwei verschiedenen Seiten abgelehnt: Der SVP, die am liebsten gar kein Gesetz und möglichst wenig Kinderbetreuung, dafür möglichst viel traditionelle Familie hätte. Und der FDP, der die Förderung von Kinderkrippen immer schon wichtig war, die sich aber ein einfacheres und besseres Gesetz gewünscht hätte. Ich selber habe im Landrat ebenfalls Nein gestimmt und empfehle das Gesetz nach wie vor zur  Ablehnung, obschon, resp. gerade weil ich mich in verschiedenen Organisationen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Förderung von Kinderkrippen einsetze. Das Gesetz zielt zwar in die richtige Richtung, schiesst aber weit über das Ziel hinaus und schränkt die Gemeindeautonomie massiv ein. Allen Gemeinden, von Anwil bis Arlesheim, sollen z.B. die gleichen, starren Gebührentarife vorgegeben werden. Zudem werden völlig übertriebene Qualitätsanforderungen gestellt. Es ist zwar richtig, dass die Gemeinden verpflichtet werden, in Einrichtungen der familienergänzenden Kinderbetreuung zu investieren. Bei der Umsetzung brauchen die Gemeinden aber einen gewissen Spielraum. Und genau das verlangt die FDP mit ihrer Initiative, die noch in diesem Jahr zur Abstimmung kommen könnte. Das FEB in der heutigen Version kann man also getrost ablehnen und die vernünftigere, auch für die Gemeinden verkraftbare Fassung abwarten.

 

Balz Stückelberger, Landrat, Kandidat Gemeindekommission (bisher)

Domplatz: Wohnraum statt Verwaltungszentrum

Die FDP Arlesheim verfolgt seit Jahren das Ziel, den Domplatz durch die Schaffung von attraktivem Wohnraum einer sanften Belebung zuzuführen. Bis anhin sah es danach aus, dass dieses Vorhaben nach dem Auszug der Strafverfolgungsbehörden und des Bezirksgefängnisses per 2014 zumindest teilweise verwirklicht werden könnte. Nun sieht aber das Entlastungspaket des Kantons den Zusammenzug von weiteren kantonalen Verwaltungseinheiten am Domplatz vor.

 

Dies will die FDP Arlesheim verhindern. Sie fordert den Gemeinderat und den Kanton auf, umgehend Gespräche über einen Alternativstandort aufzunehmen und damit die Häuser auf der Nordseite des Domplatzes einer neuen Nutzung zuzuführen (Parzellen 54 und 101 auf folgendem Plan).

 

 

Die kantonalen Verwaltungsstellen sollten sich nach Auffassung der FDP in der Nähe der Verkehrsdrehscheibe Arlesheim-Dornach befinden, wo auch die Erschliessung mit dem privaten und öffentlichen Verkehr besser gewährleistet ist. Damit wird der Dorfkern von unnötigem Individualverkehr entlastet.In diesem Zusammenhang ist namentlich auf die im Eigentum der Gemeinde Arlesheim stehenden Parzellen an der Birseckstrasse („Hundewiese“; Parzelle 1135 auf nachfolgendem Plan) sowie an der Talstrasse hinzuweisen. Eine Modellrechnung der FDP Arlesheim zeigt auf, dass mit einem Landabtausch zwischen der Gemeinde und dem Kanton sowie dem Verkauf der Häuser am Domplatz eine für alle involvierten Parteien sinnvolle Lösung erzielt werden kann.

 

 

Wir FDP-Gemeinderatskandidaten werden uns für einen attraktiven Domplatz einsetzen. Unser Anliegen wird auch in Form eines Landratsvorstosses von Balz Stückelberger unterstützt.

 

Anton Fritschi, Markus Eigenmann, Lukas Stückelberger

 

Positionspapier: Attraktiver Wohnraum statt kantonale Verwaltung

Kultursaal: Zwei hervorragende Standorte

Das vom Gemeinderat anfangs dieser Woche präsentierte Grobkonzept für den Bau eines Saals im Dorfzentrum ist in verschiedener Hinsicht zu begrüssen. Mit dem Verzicht auf ein Mehrzweckgebäude und der Konzentration auf ein Raumangebot, welches derzeit in Arlesheim fehlt (ein grosser Saal), wird die Planung, die Realisierung und der Betrieb vereinfacht. Die möglichen Standorte an der Ermitagestrasse und am Stollenrain könnten aus unserer Sicht nicht besser sein: Beide sind hervorragend an den öffentlichen Verkehr angebunden und auch mit dem Auto gut zu erreichen, wenn es gelingt, das Migros-Parkhaus künftig auch abends zugänglich zu machen. Die zentrale Lage wird innovative Mantelnutzungen ermöglichen, sei es für Wohnraum oder für Geschäfte.

 

Das vorgesehene Kostendach erscheint auf den ersten Blick grosszügig angesetzt. Ob es angemessen ist, muss noch eingehender untersucht werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die im Finanzplan der Gemeinde eingestellten Mittel noch von einem Mehrzweckgebäude am Domplatz ausgehen. Um die finanziellen Auswirkungen für die Gemeinde umfassend beurteilen zu können, müssen auch diejenigen Elemente in Betracht gezogen werden, welche nun nicht mehr Teil des Projekts sind und gegebenenfalls an anderer Stelle und/oder zu einem anderen Zeitpunkt realisiert werden müssen. Fazit: Wir begrüssen den neuen Ansatz und wollen dazu beitragen, dass das Vorhaben diesmal gelingt!

 

Lukas Stückelberger, Toni Fritschi, Markus Eigenmann

Gut besuchter Neujahrsapéro

Am gestrigen Neujahrsapéro konnte der Präsident eine grosse Zahl an Gästen begrüssen und auf ein erfolgreiches neues Jahr anstossen. Die Kandidierenden für die Gemeindewahlen 2012 wurden vorgestellt und es herrschte Einigkeit darüber, dass die FDP Arlesheim stolz sein kann, mit drei bekannten und sehr kompetenten Kandidaten für den Gemeinderat und einer vollen starken Liste für die Gemeindekommission in den Wahlkampf steigen zu können. Aufgelockert wurde der Anlass mit politisch-satirischen Einlagen des Basler Slam Poeten Micha de Roo.

 

Mit einem Hinweis auf die nächste Veranstaltung, der Lesung von Catalin Dorian Florescu (siehe unten) in der Trotte am Mittwoch, 25. Januar 2012, 20.00 Uhr, zu der wir Sie gerne einladen, starten wir unsere Wahlkampagne und danken Ihnen für die Unterstützung.

 

Für den Vorstand der FDP.Die Liberalen Arlesheim

Monica Messmer, Vorstand

 


Starke Liste für die Gemeindewahlen 2012

Die Mitglieder der FDP Arlesheim nominierten an ihrer Versammlung vom 16.11.2011 die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindewahlen vom 11.3.2012.

Für die neu im Majorzverfahren durchgeführten Gemeinderatswahlen legte die Versammlung zunächst die Strategie fest. Die FDP will auch in Zukunft mit drei Sitzen die stärkste Vertretung im Gemeinderat stellen. Mit Blick auf die Besonderheiten einer Majorzwahl beschloss die Versammlung die Beschränkung auf eine Dreierkandidatur.

Nominiert wurden:

  • Anton Fritschi (bisher, Jg. 1945, Dr. Ing. ETH)
  • Markus Eigenmann (neu, Jg. 1971, Geschäftsführer, Mitglied Schulrat)
  • Lukas Stückelberger (neu, Jg 1967, eidg. dipl. Finanzanalytiker & Certified European Financial Analyst, Präsident Rechnungsprüfungskommmission)

Die FDP Arlesheim ist stolz, drei kompetente, im Dorf bestens vernetzte und weit über die Parteigrenzen hinaus anerkannte Persönlichkeiten in diese Gemeinderatswahlen zu schicken.

Für die Wahlen in die Gemeindekommission nominierte die FDP Arlesheim:

Jürg Ammann (bisher), Sibylle von Heydebrand (bisher), Reto Sturzenegger (bisher), Balz Stückelberger (bisher), Philippe Anex, Markus Eigenmann, Johannes Felchlin, Urs P. Haller, Christian Högsberg, Stephan Kux, Andrea Mercier, Stephan Pfetzer, David Pipola, Carmen Pipola, Pascale Rüfenacht.

Erfolgreiche Vorpremiere im NTaB

Die FDP setzt sich bekanntlich für die Kultur ein. Nicht nur für jene in der Stadt, sondern auch für diese in Arlesheim.

 

 

Seit dieser Woche hat Arlesheim ein eigenes Theater. Zwar ist es lediglich ein Provisorium, aber immerhin dauert dieses mindestens drei Jahre.
George Darvas hat sein „Neues Theater am Bahnhof“, kurz NTaB in die ehemalige Druckerei des Wochenblatts verlegt und eröffnet das Arlesheimer Gastspiel mit Taboris „Mutters Courage“.

 

Die FDP hatte die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen des Theaters zu einer Art Vorpremiere des Stücks einladen zu können. Gut fünfzig Interessierte sind dieser denn auch gefolgt, so dass diese beeindruckende Vorpremiere fast vor vollem Haus stattfinden konnte. Erzählt wird die Geschichte von einer Frau, die im richtigen Moment genügend Courage aufbrachte und sich damit das Leben rettete.

Wir können die Aufführung ohne Vorbehalte weiterempfehlen, überhaupt dieses Theater mitten im Dorf. Welch ein Luxus wir doch geniessen können: Jetzt auch noch ein Theater. Soll noch einer sagen, Arlesheim sei nicht ein lebenswertes Dorf.

Monica Messmer & Markus Eigenmann
www.neuestheater.ch

Die Vision lebt weiter

Der Gemeinderat hat entschieden, den von der FDP Arlesheim im vergangenen Februar präsentierten Planungsansatz für das Gebiet im Tal nicht weiterzuverfolgen. Die auf die nächsten Jahrzehnte ausgerichtete Vision beinhaltete einen neuen Gewerbepark auf dem Areal der heutigen Kompostanlagen inkl. 50'000 qm neuem Wohnraum. Das Projekt sah zudem die Schaffung einer neuen Grün- und Erholungszone an der Birs vor, da die heutige Situation mit dem grösstenteils verbauten Birsufer als unbefriedigend zu beurteilen ist.

Die FDP Arlesheim bedauert sehr, dass der Gemeinderat bereits nach einer ersten Vorprüfung diesen innovativen Planungsansatz ad acta gelegt hat. Wir sind der Überzeugung, dass die Idee im Rahmen einer sinnvollen und erfolgreichen Politik zur Standortentwicklung zumindest als Option weiterverfolgt werden muss. Die Arbeitsgruppe Standortpolitik der FDP Arlesheim wird das Projekt deshalb weiterbearbeiten. Langfristig wertvolle Projekte dürfen nicht durch kurzfristige Bedenken verunmöglicht werden!

 

Weitere Artikel zum Thema unter Aktuelles:

Vision für Arlesheim: Weichen müssen heute gestellt werden!

Neuer Denkansatz für Arlesheim.

Arlesheim soll an die Spitze!

 

 

Balz Stückelberger, Präsident FDP Arlesheim

Drei zusätzliche Schulräte?

Im Rahmen der bevorstehenden Zusammenführung der Sekundarschulen Arlesheim und Münchenstein entsteht für die gemeinsame Schule ein eigener Schulrat mit 3 Mitgliedern aus Arlesheim und 4 Mitgliedern aus Münchenstein. Der bisherige Schulrat Arlesheim ist ab Sommer 2012 nur noch für Kindergarten und Primarschule zuständig.

 

Der Gemeinderat schlägt der Gemeindeversammlung vom 22. Juni vor, der Schulrat Arlesheim solle auch künftig aus 7 Mitgliedern bestehen, obwohl die Hälfte seiner Aufgaben wegfällt. Er begründet dies mit künftig steigenden Schülerzahlen, übersieht dabei jedoch, dass die Anzahl Schülerinnen und Schüler für die strategische Führung einer Schule von untergeordneter Bedeutung ist. Heute werden die Geschäfte von Kindergarten und Primarschule von einem lediglich 3-köpfigen Ausschuss des Schulrates bearbeitet; vor diesem Hintergrund hat sich der Schulrat in der Vernehmlassung zur Vorlage für eine Reduktion der Anzahl Schulratsmitglieder von 7 auf 5 ausgesprochen.

 

An der Gemeindeversammlung besteht die Gelegenheit, die Vorlage in diesem Punkt noch zu korrigieren. Selbst mit der reduzierten Lösung würden wir in Arlesheim für dieselben zwei Schulen immer noch ein Schulratsmitglied mehr als bis anhin wählen (neu 3 für die Sekundarschule und 5 für Kindergarten und Primarschule). Die FDP Arlesheim empfiehlt Ihnen, an der Gemeindeversammlung für die Variante mit einem 5-köpfigen Schulrat zu stimmen.

 

(Das Thema kann hier diskutiert werden.)

Mobilfunkanlagen: Gemeinderat bringt Scheinlösung

Vor einer Woche wurde im Wochenblatt von der Frischluft die sogenannte Ausschlussplanung des Gemeinderates in Bezug auf die Natelantennenstandorte abgefeiert. Es wurde erfreut festgestellt, dass der Gemeinderat in dieser Sache „das Heft in die Hand nimmt“. Das ist zwar richtig, allerdings steht nicht gerade viel drin in diesem Heft. Die vom Gemeinderat zweifellos gut gemeinte Sperrzonenplanung ist nämlich  nicht mehr als eine Scheinlösung, die kaum Neues bringt. Geschützt werden im Wesentlichen der Ortskern sowie Kindergärten, Schulen und Heime. Mit Verlaub: Wer soll denn schon auf die Idee kommen, auf einem Kindergarten eine Antenne bauen zu wollen? Und im historischen Ortskern werden auch heute keine sichtbaren Antennen bewilligt. Zudem macht es keinen Sinn, einzelne Areale zu schützen, nicht aber deren Nachbarsparzellen, weil sich die Antennenstrahlung seitwärts ausbreitet. Um also z.B. eine Schule wirklich zu schützen, müsste damit vor allem ihr Umkreis zur Sperrzone erklärt werden.  

Die FDP hat in ihrer Stellungnahme an den Gemeinderat auf diese erheblichen Schwachpunkte hingewiesen. Wir haben aber auch festgestellt, dass wichtige Elemente in der Planung fehlen. So regen wir z.B. Mindestabstände zwischen zwei Antennen an, um kein Gebiet übermässig zu belasten. Und schliesslich weisen wir darauf hin, dass eine solche Planung auch heikle Fragen hervorrufen wird. Wir denken hier z.B. an die Frage, weshalb Altersheime in Sperrzonen liegen, kinderreiche Quartiere hingegen nicht.

Balz Stückelberger
Präsident FDP.Die Liberalen

Vision für Arlesheim: Weichen müssen heute gestellt werden

Im Januar 2011 präsentierte die Arbeitsgruppe Standortpolitik der FDP Arlesheim eine visionäre Projektidee. Vorgesehen ist der Abtausch von Gewerbeflächen an der Birs mit derjenigen Fläche im Tal, die heute durch die Stadtgärtnerei Basel als Kompostanlage genutzt wird. Am Birsufer soll eine Erweiterung der heutigen Grünfläche geschaffen werden, auf der Kompostanlage als Ersatz für die Fläche am Birsufer eine Gewerbefläche, deren Dach auf Dorfebene für Wohnbauten genutzt werden kann. Dies ist ein etappierbares und langfristiges Projekt über 2 – 3 Generationen. Die Weichen müssen aber schon heute gestellt werden. Nun ist der Ball bei der Gemeinde. Die Arbeitsgruppe Standortpolitik ermuntert den Gemeinderat, Gespräche mit den Landeigentümern zu führen, um die Realisierbarkeit des Projekts zu prüfen. Im weiteren fassen wir einen Informationsanlass im Herbst ins Auge, um eine breitere Öffentlichkeit über das Projekt zu informieren.

Stephan Kux, Leiter AG Standortpolitik, FDP Arlesheim

Arlesheim soll an die Spitze

Vor einer Woche hat die FDP Arlesheim ihre Forderungen und Vorschläge zur Arlesheimer Standortförderung den Medien und der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei stiess namentlich die Projektidee „Sundgauerpark“ auf sehr grosses Interesse (vgl. Wochenblatt vom 3.2.2011). Diese sieht ein neues, hochwertiges Gewerbegebiet im Tal vor, auf dessen Dach ein Wohnquartier entstehen könnte. Gleichzeitig würde ein neues Naherholungsgebiet an der Birs entstehen, wo heute Lagerhallen direkt am Ufer stehen.

 

Neuer Denkansatz für Arlesheim

Unter der Leitung von Stephan Kux, ehemaliger Leiter der Standortförderung des Kantons Zürich, hat die FDP Arlesheim einen Forderungs- und Massnahmenkatalog zur Standortpolitik erstellt. Kernstück ist eine durch den Architekten Heinz Burgener erarbeitete Projektidee für eine dynamische und nachhaltige Entwicklung des  Gebiets „im Tal“. Mit einer optimalen Zonenplanung sollen ein neues Naherholungsgebiet an der Birs und gleichzeitig neue Gewerbeflächen an bester Lage sowie zusätzliche rund 50‘000 m2 Baulandfläche geschaffen werden.

 

Naherholungsgebiet + Gewerbeflächen + 50'000m2 zusätzliches Bauland